Donnerstag, 19. Juni 2014

Coyoten, Scorpions and reddlesnakes

Die Fahrt von Flagstaff nach Phoenix war extrem anstrengend. Wir hatten einen sehr starken böigen Wind mit Windgeschwindigkeiten bis zu 60 mph - ich hatte schon manchmal echt Angst unser RV würde umkippen.
Dennoch war es eine unglaublich schöne Fahrt. Flagstaff liegt auf rund 2100 m und Phoenix auf ca 300 m, so dass es immer stetig bergab geht.








Innerhalb von 2 Stunden ändert sich die Landschaft von dichten Nadelwäldern zu Desert mit Kakteen. Von unterwegs buchten wir uns einen sehr viel versprechenden RV Park. Die Region Phoenix/ Scottsdale ist eine wirtschaftlich sehr aufstrebende Region - viele Firmen sind hier 
ansässig. Nach einem kurzen Überblick über die Region steuerten wir unseren RV Stellplatz an. Wir 
wurden empfangen von einer sehr netten Security Dame. Der RV Park war weitestgehend leer 
(welches daran lag, dass die Saison vorbei ist) und sie instruierte uns erst einmal wie folgt:
 Abends bitte nicht mehr raus gehen, da es hier viele Coyoten gibt und unser kleiner Jacko für sie leichte Beute ist! Ganz besonders aufpassen sollten wir auf die Reddlesnakes, diese sind hier häufig vertreten und lebensgefährlich- im Falle eines Bisses sollen wir gleich 911 rufen. Sollten wir von einem Skorpion gebissen werden, sollen wir gleich Eis drauf tun, wird einem dann schwummerig - ist man allergisch - auch hier gleich 911 und das Ganze bei gefühlt 45 Grad. 
Danach war uns schon etwas mulmig zumute!
Phoenix erinnert uns sehr an Dubai. Im Winter ein Traum, ab Mai bis September allerdings unfassbar heiß. Hier spielt sich das Leben dann meistens Zuhause oder Indoor ab. Wunderschöne Villen im mexikanisch Stil mit tollen Parks säumen das Bild. Die Region ist sicher sehr interessant für uns, allerdings nicht unsere erste Wahl. 

Wir entschieden dann gleich weiter Richtung Küste zu fahren und machten Station in Palm Springs.
Palm Springs - ein Traum! Eine kleine Oase kurz vor den Toren Los Angeles, mit ca. 45 Tsd Einwohner ein kleines Paradis. Sehr gepflegt und mit viel Flair. In den Wintermonaten muss hier ein wahrer Auflauf von Kanadiern und Leuten aus kälteren Regionen sein. 
Wir fanden einen wunderbaren RV Stellplatz mit deutschsprachiger Rezeption. Die Dame Ende der Siebziger war 1950 in die USA ausgewandert und freute sich darüber mal wieder deutsch sprechen zu können. 

Heute konnten wir zum ersten Mal wieder grillen, da bereits ab dem Grand Canyon bis Phoenix höchstes Feuer Risiko bestand war es in den letzten Tagen nicht möglich.
Morgen geht es weiter zur Küste - mal sehen was uns dort erwartet!

Liebe Grüsse & bis bald
Eure Camcos





Dienstag, 17. Juni 2014

von Naturwundern, Wäldern, Wind und Wüste...

Am Freitag den 13. (ich finde ja schon immer, dass dieses ein gutes Ohmen ist!) übernahmen wir unseren zweiten Camper in Las Vegas. Idealer Weise konnten wir diesen abholen und auf unserem Hotelparkplatz beladen um von dort aus in Richtung Grand Canyon zu starten.

Jedoch bevor es so richtig los ging - ist das Erste was ein Camper in den USA aufsucht der Walmart. Hier haben wir einen Lebensmittel Großeinkauf gemacht um für die nächsten Tage erst einmal alles on board zu haben.
      
Unser 31 feet Camper  

Nach dem Einkauf ging es dann raus aus Las Vegas Richtung Kingman, vorbei am Lake Mead und Hoover Damm. Die Landschaft durch die Berge Nevadas vorbei am Lake Mead ist traumhaft. Der Lake Mead ist der westliche Teil und Beginn des Grand Canyons. Hier wird der Colorado River durch den Hoover Damm aufgestaut. Auf der westlichen Seite liegt der Lake Powell mit dem Glen Canyon Damm (diesen besuchten wir bereits 2012). Zwischen den beiden Punkten liegen etwa 400 km und dieses Gebiet ist alles der Grand Canyon. Es ist so unfassbar groß, dass man sich diese Ausmaße kaum vorstellen kann.

Wunderbar und daher nennenswert finde ich den RV Park "Blake Ranch RV Park" 12 Meilen nach Kingman. Hier kann man sogar mit seinem Pferd im Schlepptau nächtigen. Auch für unseren Jacko gab es einen Dog Park. Nach Las Vegas, wo unser Hund die meiste Zeit im Hotel verbrachte, war dieses mal eine richtige Abwechslung. Das Klima in Kingman ist geradezu ideal und der Besitzer des Rv Parks erzählte uns, dass er nach zwei Jahren Reise mit dem Camper durch die USA diesen Platz für sich gefunden hat.


 


Am nächsten morgen fuhren wir dann weiter zum Grand Canyon. 
Obwohl ich schon zum Dritten mal hier bin, bin ich immer wieder auf's Neue fasziniert. Ich habe schon wirklich viel von der Welt gesehen, aber für mich ist der Grand Canyon unschlagbar einzigartig. 
Die Enttäuschung war daher groß, als der Park Ranger am Eingang meinte, dass beide Campgrounds bereits besetzt waren. Wir waren vor zwei Jahren auf dem Desert View Camgpgrounds am westlichen Ende des South Rims . Dieser kann nicht reserviert werden und ist ein sog. "First come First serve Campground" hingegen der zweite Campground "Mathers" ist oft in der Hochsaison bereits sehr lange vor reserviert. Beide Campgrounds  sind direkt im National Park und haben weder Strom noch "full hookup".
Full Hookup bedeutet, dass man am Stellplatz Strom und Wasser bereit gestellt bekommt ebenso mit Hilfe eines Schlauches das Abwasser direkt ableiten kann. Manche RV Parks bieten unterschiedliche Plätze an. 
Jetzt aber zurück zum Desert View Campground! Wir fuhren dennoch einfach die 40 km zum Campground, gingen zum Ranger und fragten, ob er nicht irgendwo noch ein Eckchen für uns hätte. Und in der Tat, bot er uns einen Notplatz für Übergroße RV's an! Glück gehabt :-)!
Ja- zum Grand Canyon muss man gar nicht mehr sagen - ich denke die Bilder sagen alles!!!














Wir nutzen den Tag um den Junior Park Ranger mit den Kinder zu absolvieren. Viele National Parks in den USA bieten dieses Programm für Kinder an. Neben vielen Fragen, erhält man viele Infos und zum Abschluss geht es zum "Meet the Ranger" - hier hält der/die Ranger(in) einen Vortrag über ein wirklich interessantes Thema. Also auf jeden Fall lohnenswert. Zum Abschluss muss mann noch schwören die National Parks und die Natur zu schützen und bekommt eine Anstecknadel (unsere 4.)! Die Kids lieben es und auch wir lernen immer viel dabei.

Weiter ging es am nächsten Tag vom Grand Canyon ins ca. 2 Stunden entfernte Flagstaff. Eine verschlafene Stadt mitten im größten Gebiet von Ponderosa Pines (Nadelbäume). 
Ich habe noch nie einen so starken Wind erlebt! Durch die Höhe von rund 7000 feet und der trockenen Luft, besteht derzeit höchstes Feuer Risiko. Flagstaff ist sicher umbedingt für seine schöne Natur, der vielen Trails zum Wandern und dem Skigebiet Snow Bowl erwähnenswert. Ganz sicher kann man es hier ein paar Tage aushalten. Empfehlenswert ist der KOA Campground.
Die Stadt als solche bietet viele kleine nette Geschäfte und Galerien, sowie einige nette Cafés und Restaurants an.




Nach einer erholsamen Nacht und Erkundung von Flagstaff und Umgebung fuhren wir von Flagstaff mit einem Höhenunterschied von 7000 Fuß auf Meereshöhe nach Phoenix Scottsdale.  Die Landschaft änderte sich von Nadelwäldern bis Wüste und alles dazwischen. Hier schlugen wir Nachtquartier auf.

Mehr dazu und mit welchen Tieren wir hier in Kontakt kamen ....im nächsten Blog






























Donnerstag, 12. Juni 2014

Viva Las Vegas....

Las Vegas ist ja so eine Stadt für sich!
Auf der einen Seite ist sie aufregend und glitzernd - auf der anderen Seite ist sie hässlich und abgrundtief.
Wir sind ja eigentlich nur in Las Vegas, weil wir diesen unglaublich günstige Oneway Special für unseren Camper bekommen haben, welcher in Las Vegas beginnt und in San Francisco endet.

In den USA ist Glücksspiel sehr stark eingeschränkt bzw. in vielen Staaten sogar verboten. Dadurch entstand in Las Vegas eine Oase des Glückspiels, des Nachtlebens, der ausgefallenen Themenhotels und des Entertainments.
Doch auch vor Las Vegas hat die Wirtschaftskrise 2008/2009 nicht halt gemacht. Viele verloren ihre Jobs, ihr Haus und sind hier in Las Vegas gestrandet. Daher leben in Las Vegas viele Obdachlose und "Kleinkriminelle" - die einfach den Weg aus der Stadt nicht mehr gefunden haben. Und wie es so überall ist : wo Licht ist - ist auch Schatten!

Tagsüber ist es hier mit über 40 Grad trockener Wüstenhitze viel zu heiß um raus zu gehen, daher spielt sich fast alles in den Hotels & Casinos ab. Die meisten Hotels sind in sich richtige Städte und man kann sich hier stundenlang aufhalten. Ich war das erste Mal 1996 in Las Vagas und es ist unglaublich wie diese Stadt gewachsen ist.
Nachdem wir am Dienstag Abend angekommen waren, verbrachten wir den Mittwoch erstmal ganz entspannt im Hotel ( Email, Papierkram usw.) - muss ja nun auch ab und an mal erledigt werden.
Am Abend sind wir dann von unserem Hotel aus mit dem Auto zum den Las Vegas Strip gefahren (Parken ist in Las Vegas fast überall kostenlos). Wir parkten im Parkhaus des Top Hotels Aria und starteten von da aus unseren Bummel durchs Bellagio zum Cesars Palace.
Als wir total müde gegen Mitternacht zum Auto zurück kamen mussten wir mit Schrecken feststellen, dass die Seitentür eingeschlagen war. Zum Glück hatten wir bis auf unser Bettzeug (für den Camper) nichts mehr im Auto. Puhhhh - wir bekamen es richtig mit der Angst zu tun und sind ganz schnell zurück zur Security gegangen. Diese waren sehr hilfsbereits und kamen sofort mit zum Auto um einen Bericht für die Autovermietung zu schreiben.

Ich fuhr schon mal mit Camy ins Hotel und Sascha tauschte mit Connor das kaputte Auto am Flughafen gegen ein Neues aus. Gegen 3 Uhr in der früh war er dann wieder zurück.
Wir haben alle einen ganz schönen Schrecken bekommen und sind dennoch dankbar, dass weder uns etwas passiert ist, noch etwas abhanden gekommen ist.

Der zweite Tag gehörte den Kids. Mit einem "Zocker" Budget ging es ins New York New York Hotel - das war schon beim Las Vegs Besuch vor zwei Jahren der Hit. Also mussten wir hierfür ausreichend Zeit einplanen. Zum Glück gibt es in allen Hotels kostenloses WiFi - so dass man die Zeit gut nutzen kann.

Wir Deutsche haben echt noch viel zu lernen! Nach dem Abenteuer von gestern sind wir heute direkt vor das Hotel vorgefahren und haben den kostenlosen und vor allem bewachten Valet Parking
Service in Anspruch genommen. Valet Parking bedeutet, dass man mit dem  Auto vorfährt und dieses dann in einer separaten Parkgarage für einen geparkt wird und entsprechend dann rückwärts auch wieder gebracht wird. Wir kenne dieses aus unsere Zeit in Dubai, jedoch kostet dieser Service in der Regel einen Aufpreis. In Las Vegas allerdings ist er kostenlos, außer dass man jeweils ein Trinkgeld gibt. Dieses war es uns  jetzt echt wert! Damit hätten wir uns gestern viel Ärger erspart :-)!

Am Abend schauten wir uns noch das Wynn Hotel & Casino an,  gingen lecker aber sehr laut essen und fuhren mit lauter Hip Hop Musik über den Strip - so gehört sich das für echte Touristen!

Morgen früh holen wir den Camper ab, den wir für die nächsten 3 Wochen gemietet haben. Ich freue mich schon sehr auf den Grand Canyon und Arizona! Ich glaube besonders Jacko freut sich auch schon sehr auf die Natur und den Auslauf - für Hunde ist Las Vegas so gar nicht geeignet.

Bis bald Eure
Camcos






















Mittwoch, 11. Juni 2014

Eine wunderbare Zeit bei Arleen & Ed

Man sagt es ja oft so leicht: kommt doch vorbei und bleibt ein paar Tage bei uns.
Bereits vor Jahren sagten dieses Arleen & Ed, die Eltern von unserem guten Freund Doug aus Unterhaching,  zu uns wenn sie in Deutschland zu Besuch waren. Jetzt nahmen wir dieses Angebot an und bekamen 4 Tage bei wunderbaren Menschen geschenkt.

Dieses unfassbar rüstige Rentner Ehepaar lebt in San Jose Californien. Als junger Mann wanderte Ed aus den Niederlanden in die USA aus und Arleen ist Holländerin in 3 Generation in den States. Beide nahmen uns auf als wären wir die eigenen Kinder bzw. Enkelkinder.

Ein besonderes Erlebnis war für uns der gemeinsame Besuch der Kirche mit anschließendem Barbeque. Wir wurden so herzlich von den anderen Kirchen Mitgliedern begrüßt und die Leute waren sehr interessiert daran was wir vorhaben. Ed brachte uns mit vielen Menschen in Kontakt und wir stellten fest, dass die Leute sehr fürsorglich miteinander umgehen. Auch der Gottesdienst insgesamt ist sehr fröhlich und mitreißen gestaltest. Die Predigt hat uns sehr berührt, das Thema war so realistisch, zeitnah und sehr enthusiastisch vorgetragen. Die Kinder holten dann während des Gottesdienstes unsere Kinder ab und verbrachten noch separate Zeit. Später saßen alle beim BBQ an einem Tisch und die Sprachbarriere war überhaupt kein Problem.
Danke für diese tolle Erfahrung!

In San Jose konnten wir dann noch die Social Security Card für mich uns die Kids beantragen. Diese Nummer ist für ganz viele Dinge wichtig u.a. auch für eine Kreditkarte oder ein Handy Vertrag. Auch hier hatten wir wieder großes Glück mit dem Officer - er fing gleich an mit Connor über Basketball Teams zu scherzen! Ich kann noch nicht so genau sagen, ob es einfach die Mentalität ist oder wir einfach nur Glück hatten.
Natürlich besichtigten wir in San Jose (Silicon Valley) noch den Google Campus und last but not least Facebook.

Die Zeit in San Jose war ganz wunderbar. Wir fühlten uns wie Zuhause und sind dankbar dafür, dass wir so herzliche Menschen in unserer neuen Heimat haben.

Gestern haben wir dann unseren Mietwagen (Minivan) mit unserem Gepäck beladen und haben uns auf den Weg nach Las Vegas gemacht. Die Fahrt lief so gut, dass wir gleich in einem Rutsch die 900 km durch gefahen sind. Wir verlängerten einfach das bereits gebucht Hotel um eine Nacht.
Insgesamt war ein passendes Hotel in Las Vegas zu finden eine echte Herausforderung. Eigentlich ist es mehr als leicht ein günstiges Hotel in Las Vegas zu finden. Aber: wir haben ja nun unseren Hund Jacko dabei und das stellt hier eine echte Challange dar. Zwar erlauben einige namhafte Hotels Hunde, nehmen jedoch 75 $ pro Nacht extra Gebühr für den Hund.
Gut dass es Google gibt! Und wir wissen nun jetzt auch wo sie sind! So konnte ich eine Hotelkette finden (La Quinta Hotels) welche Hunde erlauben. Puhh - das hat uns echt gerettet und zudem mit Pool, free Breakfast, Wifi und parken und das ganze zu einem guten Preis- was will man mehr?

Somit haben wir jetzt zwei Tage Las Vegas bis wir unseren zweiten Camper übernehmen.
Mit über 40 Grad bieten sich hier wunderbar zahlreiche Shopping Malls an und der Abend gehört dem Strip (Bilder folgen).

Las Vegas folgt im nächsten Post!

Viva Las Vegas, via Las Vegas
























Montag, 9. Juni 2014

Unsere erste Woche in den States

Viele von Euch warten bestimmt schon auf einen neuen Post - aber ehrlich, unsere erste Woche war so aufregend und intensiv, so dass ich gar nicht dazu gekommen bin zu schreiben.

Ich fange aber mal bei unserem Abflug an:
Nach der großen Party am Samstag vor unserem Abflug sind wir zurück in die Nähe von Frankfurt um dort letzten Montag den 02. Juni los zu starten. Unser Flug mit der Condor ging am Nachmittag, so dass wir ganz entspannt nach dem Frühstück aufbrechen konnten. Wir waren insbesondere wegen unserem Übergepäck und unserem Hund Jacko sehr aufgeregt.

Alles lief reibungslos, naja ausser dass wir wegen meiner vielen Schuhe ein weiteres Gepäckstück dazu kaufen mussten, welches aber bei der Condor für 75,- Euro noch recht erschwinglich ist. Was "Frau" nicht alles für Schuhe tut! Also checkten wir nunmehr 7 Gepäckstücke und Hund ein.

Als unsere Maschine im Begriff war zur Startbahn zu rollen,  machte sie plötzlich halt und der Pilot sagte dadurch, dass sich der Abflug noch ein wenig verschieben würde. Grund dafür war, dass zwei Hunde an Board wären, und beim Beladen diese nicht richtig gesichert wurden, so dass Gepäckstücke auf sie fallen könnten. Puh waren wir froh, dass dieses rechtzeitig erkannt wurde!
Ansonsten verlief der Flug reibungslos.
In Seattle angekommen, durften wir uns erstmalig an den Schalter für Green Card Holder anstellen. Dieses bedeutete, dass wir die ersten am Schalter waren und somit in wenigen Minuten durch die Passkontrolle durch waren. Der Officer fragte nur, ob wir nicht wenigstens ein BMW aus Deutschland mitgebracht hätten :-)!
Sogleich sammelten wir unsere Gepäckstücke ein um schnellstens den Hund abzuholen. Jacko war leider total dehydriert. Bei Abflug durften wir kein Wasser einfüllen und das Service Personal hatte uns versichert, dass die Hund vor Abflug Wasser bekämen. Doch leider würde dieses vergessen.
So musste der arme Hund ca. 15 Stunden ohne Wasser auskommen.

Als wir dann nun wieder vollständig waren ging es in unser Airport Hotel in Seattle für die erste Nacht. Am nächsten morgen nach einem ausgiebigen Frühstück wurden wir von der Wohnmobil Firma abgeholt und wir übernahmen unser erstes Wohnmobil.














Da wir einige Meilen vor uns hatten starteten wir auch direkt los Richtung Süden bzw. Oregon. Auf dem Weg machten wir dann einen Stop beim nächsten Walmart. Walmart ist einer der größten und preiswertesten Supermarkt Ketten in den USA. Ähnlich wie bei uns Real. Hier deckten wir uns erst einmal mit einer Camping Grundausstattung und Lebensmittel für die ersten Tage ein.
Weiter ging es in Richtung Portland Oregon.

Die Landschaft in Washington und Oregon ist unglaublich. Wälder und Natur wo man nur hin sieht. Ca. 1 vor Portland fanden wir einen RV Park direkt am Columbia River. Und obwohl unser RV (Wohnmobil) mit 27 feet schon recht groß war, war es dennoch das kleinste auf dem ganzen Platz.
Es dauerte keine 10 Minuten, da waren wir schon mit unsere Nachbarn im Gespräch und im Anschluss auf ein Glas Wein eingeladen. Unser RV Nachbar, soeben in Rente gegangen war über 40 Jahre für Siemens tätig und daher öfter in Deutschland.
Es ist einfach toll, wie offen und positiv die Mensch hier oft sind.

Am nächsten morgen ging es dann weiter nach Portland. Eine wunderschöne etwas verschlafene Stadt. Wir konnten sogar mit unserem RV in der Stadt parken. Hier besorgten wir uns erstmal im T- Kom Laden eine SIM Card für mein IPAD und für Saschas Handy. Ein Schritt zurück in die Zivilisation ist nun schon getan.
Überraschend ist immer wieder die Geduld und Hilfsbereitschaft der Amerikaner.
Nach einem ausgiebigen Besuch von der City Portland ging es weiter gen Süden - wir hatten noch einige Meilen bis San Francisco zu fahren!
Wir versuchten so weit wie möglich nach Crescent City zukommen. Hier fängt der Redwood National Park mit Bäumen über 89 m Höhe an.

Wir schafften es bis ca. 70 km vor Crescent City und übernachteten auf einem etwas zweifelhaften Wohnmobil Park. Müsste ich nicht noch einmal haben. Recht früh am morgen ging es dann weiter in Richting der Redwood Bäume.
Muss man gesehen haben! Mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Der Weg von Crescent City führt immer wieder entlang einer tollen Küstenlandschaft, abwechselnd mit riesigen dicken und hohen Bäumen. Toll!

Weiter ging es dann die Küste entlang und durch einen kleinen Ort Namens Eureka! Eureka sollte man gesehen haben - hier findet man eine nette Altstadt und tolle viktorianische Häuser.
Von hier aus ging es dann weiter durch eine unglaublich schönes Wein Anbau Gebiet in Richtung San Francisco. Da wir unseren Camper am nächsten Tag abgeben mussten, entschieden wir bis zu unserem Freunden nach San Jose zu fahren - dort zu übernachten um am nächsten Tag rechtzeitig die Übergabe durchführen zu können.

Am Freitag haben wir dann unser Wohnmobil gegen einen Mietwagen getauscht und verbringen ein paar Tage in Silicon Valley.

Was wir mit Ed und Arlenn und in San Jose alles erleben durften folgt im nächsten Post.

Bis dahin take care
Camcos